Kein Durchbau der Friedenstraße in Wilhelmshaven.

Argumentation gegen den geplanten Durchbau der Friedenstraße

  • geschätzte Kosten von mind. 6 Millionen Euro - Landeszuschüsse von 4 Millionen Euro sind keinesfalls gesichert
  • die Planungen sind veraltet und stammen aus Zeiten als WHV noch über 100.000 Einwohner hatte
  • WHV hat kein Verkehrsproblem - nirgendwo! In Zukunft noch weniger, da die Stadt nicht größer, sondern kleiner wird
  • die Bismarckstraße ist noch lange nicht an ihrer Kapazitätsgrenze und wird diese auch nicht erreichen
  • ökologisch hat die Straße negative Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere und Kleinklima
  • die Stadt sollte das Geld für Bildung, Sport, Kultur sowie BESTEHENDE Straßen ausgeben, diese können schon nicht unterhalten werden
  • der Verkehrsgutacher hat den Durchbau lediglich als EINE Möglichkeit angeführt, keinesfalls kommt von ihm ein MUSS
  • das Verkehrsgutachten geht von deutlich mehr Einwohnern aus als in 20 Jahren prognostiziert sind
  • eine Lärmschutzwand wird nach Aussage von Marusic erforderlich werden. Diese würde sich mitten durch WHV ziehen - ein Schandfleck
  • es laufen im Bereich Wiesenhof zwei Straßen parallel nebeneinander, das ist Unsinn. Die Anwohner werden es NICHT ruhiger haben
  • die neue Straße zerstört das Stadtbild und macht die Stadt (optisch) nicht attraktiver
  • der Durchbau wird de facto nicht für die Wilhelmshavener geschaffen, sondern für auswärtige Autofahrer als Schnellstraße
  • auch LKWs werden diese Straße vermehrt nutzen - wohlgemerkt durch Wohngebiete
  • die gesamte Friedenstraße wird stark belastet werden, auch im Bereich Berliner Straße und Villenviertel wird erhöhter Verkehr entstehen
  • bestehende Anbindungen an das Baugebiet Potenburg sind völlig ausreichend, ein Durchbau ist nicht erforderlich
  • Schulkinder müssen die neue Friedenstraße queren, um zur Grundschule Wiesenhof zu kommen - wie geht das risikolos?
  • Entwertung der ruhigen Wohngebiete Am Wiesenhof, Dorfmark, An der Wurt, Lautshof, Pütthauser-Str., ...
  • die Sparkasse als Investor der Grundstücke in Potenburg sieht den Durchbau nicht als "muss" an
  • Die folgenden aktuellen Fehlplanungen sind erst nach der Besiedelung Pütthausens veröffentlicht worden!
    • zwei Supermärkte an der Ecke Friedenstraße / L810 sind nicht notwendig und erhöhen enorm den Verkehr
    • gleichzeitig entsteht Leerstand in der Güterstraße, da die beiden Discounter den dortigen Standort verlassen werden
    • der geplante Möbelmarkt ist nicht erforderlich und muss daher nicht zusätzlich Autoverkehr erzeugen

Fazit:
Daher lehnen wir den Antrag zum Planfeststellungsverfahren "Durchbau der Friedenstraße" ab. Wir wehren uns entschieden gegen die zu erwartenden schwerwiegenden Beeinträchtigungen in diesem Bereich durch Landschaftszerstörung, Fernverkehr, Lärm, Staub und Abgase.

Wir lehnen den Bau durch ruhige Wohngebiete ab und wehren uns gegen hässliche Lärmschutzwände, die mitten durch die Stadt gehen! Durch eine Stadt, die in wenigen Jahren noch weniger Einwohner als jetzt hat.

Wir fordern umweltverträgliche, intelligente Lösungen, die sich an den Bedürfnissen der Bürger orientieren. Diese Straße kostet die Stadt und den Steuerzahler viel Geld - Geld, das die Stadt nicht hat und in anderen Bereichen sinnvoller eingesetzt wäre.

Wir fordern, zur ursprünglichen Nutzung der Potenburg als reines Wohngebiet zurückzukehren. Supermärkte bestenfalls im Süden des Baugebietes, mit Anbindung über die Bismarckstraße (B210). Die Errichtung eines Möbelmarktes (des SIEBTEN in Wilhelmshaven!) wird auf einer der zahlreichen Gewerbe- oder Industrie - Freiflächen empfohlen, aber nicht im Wohngebiet!

Wir fordern alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, sich mit demokratischen Mitteln entschieden gegen diese verhängnissvollen Planungen zu wehren. Dies können Sie direkt mit Ihrer Unterschrift hier online tun. Unterschreiben Sie die Online-Petition gegen den Durcbau der Friedenstraße.